äbe.ch
äbe.ch
 
» und hier noch etwas über Griechenland «
Selber keine Zeit?   Videos bearbeiten lassen bei äbe.ch   rasch u günstig
Angaben für die Offerte: Anzahl Texte/Titel,   Original Dauer,   gewünschte Clip-Dauer,   Art des Datenträgers: (zB. MiniDV, CD, VHS),   kurze Beschreibung
  Mail an äbe.ch
Keine James Bond Filme, einfach kleine Beispiele für Effekte, Überblenden, Titel und Ton. (Qualität für Modems).  
Soll die Videokamera nicht nur eine Gedächtnisstütze sein, sondern die Aufnahmen gelegentlich auch vorgeführt werden, gibt es doch einigen Dinge zu beachten. Heute sind die Kameras mit viel Automatik ausgestattet, gerade das verleitet oft dazu, einfach nur draufzuhalten. Eine Vodeokamera die automatisch ein passendes Motiv und die gewünschten Bilder aussucht, die gibt es noch nicht. Damit das Video gefallen kann, muss man sich doch ein paar Gedanken machen wie und was das Werk am Ende aussagen soll.

Video-Anfängerfehler   Ein paar Tipps:
Zum Beginn ein kleiner Trost: alle machen hin und wieder Fehler bei der Aufnahme. Einiges kann beim schneiden noch repariert werden, alles was nichts geworden ist, wird weggeschnitten, und der Rest in die passende Reihenfolge gebracht, sofern noch etwas übrig bleibt.

Ja dann:
1. Du sollst nicht verwackeln
Kaum ein Mensch kann die Kamera so ruhig halten, dass auf der Leinwand kein wackeln zu sehen ist. Natürlich kann man das Stativ nicht immer dabei haben. Besonders nicht, wenn man keines hatt. Aber auch ohne Stativ sind einigermassen ruhige Aufnahmen möglich. Ruhig in entspannt auf sicherem Boden stehen und BEIDE Hände benutzen. Besser noch, sich selber oder die Kamera irgendwo Anlehnen oder Aufstützen.

2. Du sollst beim Filmen nicht herumlaufen
Keine Leinwand der Welt kann das grandiose Alpenpanorama, den Sonnendurchfluteten Meeresstrand, oder die ganze Openair-Stimmung darstellen. Daher ist es Sinnlos, herumzuwandern und alles in den Kasten zu packen was man gerade sieht. Ein paar Gedanken vor dem Filmen wie ein Bildausschnitt auf der Leinwand auf die Zuschauer wirkt, sind immer angebracht. Daher ein paar Ausschnitte bewusst aussuchen und quasi nach Drehbuch arbeiten.

3. Du sollst nicht quatschen
Wer schlechten Aufnahmen endgültig den garaus machen will, redet, lacht und singt gleich während der Filmaufnahme. Mal abgesehen dass dies das Schneiden bedeutend schwieriger macht, ist der Ton in der Regel mit anderen Geräuschen vermischt. Jemand hustet, ein Mofa düst durchs Dorf, jemand flucht weil ein Hund in angepinkelt hat usw. Wer seine Bilder kommentieren möchte, tut das später nach fertiggestelltem Schnitt.

4. Du sollst nicht ins Gegenlicht Aufnahmen machen
Grosse Lichtunterschiede im Bild sind auch für Profis nur mit Tricks bzw. grossen Scheinwerfern zu meistern und sollten daher vermieden werden. Die Lichtquelle (Sonne, Scheinwerfer) sollte man im Rücken oder zumindest seitlich haben damit auch der Hans ganz hinten noch zu erkennen ist. Bei schlechten Lichtverhältnissen drehen ist auch recht heikel. Die Kamera hellt das Bild zwar digital auf, aber das Resultat ist meist alles andere als ein Hit.

5. Du sollst nicht zoomen
Der Zoom dient hauptsächlich dazu, die Brennweite zu verändern, etwa von Weitwinkel zu Tele. Und zwar zwischen den Aufnahmen um eine andere Bildeinstellung zu machen, so wie bei Fotokameras. Zoomen während dem drehen muss also mit Bedacht eingesetzt werden. Dazu kommt dass der Zoom-Motor schneller ist, als die Schärfeeinstellung. Das Resultat sind dann oft verschwommene Bilder, unruhige und verwackelte dazu.

6. Du sollst nicht zu lange Einstellungen zeigen
Das gehört eigentlich in die Liste über Schnittfehler. Aber meist werden Anfänger- und Gelegenheitsfilme nicht geschnitten. Oft sind dann die Scenen viel zu lang. Wer da noch viel zoomt und die Kamera herumschwenkt bekommt fast unvermeidlich viel zu lange Einstellungen. Besser ist es, viele verschiedene Einstellungen (Bildsequenzen) aufzunehmen, und diese nachher im Schnitt zu einem abwechslungsreichen Film zusammenzustellen.


1503