Digital Video.
Die Camcorder mit Harddisk oder Karten sind zwar praktisch, handlich und klein.
Das Capturen ist einfach, NUR das Format ist mpeg2 und mit diesem Format ist es nicht einfach
das Video zu weiter zu bearbeiten.
Die einhellige Mehrheit stimmte bisher deutlich für Kamers mit MiniDV. Das ist ein robuster und
preisgünstiger Datenträger. Ist die Kassette voll, gibt es Weltweit Chancen auf Nachschub.
Gutes Preisleistungsverhältnis und kompatibel. Das Format DV-avi ist ideal zum schneiden und ausgereift.
Hatt die Kamera DV-in, kann das fertige Video zurück auf einer MiniDV archiviert werden.
Das Band ist 6,35 mm (1/4Zoll) breit, so wie die klassischen Tonbänder. Die Kassette misst 48*66mm und fasst eine Stunde Video,
mit reduzierter Qualität (LongPlay) etwa 90 Minuten. Anders als zB. VHS behält die Aufzeichnung auf MiniDV die
Qualität. ABER: auch MiniDV verträgt keine Magnetfelder.
Mini DV- Kameras gibt es ab Grösse einer Handfläche (ca. 45 x 150 x 90mm) und meist als 1-Chip (1/3 Zoll, 670000 Pixel) Konstruktion.
Sie ist ideal für Sonderaufgaben wie unauffälliger Dreh, als Amateur getarnt, als Helmkamera in vielen Situationen usw.
Solche Aufnahmen oft auch in TV-Produktionen verwendet. Viele TV-Sender haben Mini-DV Kameras für besondere Einsätze.
Die kleinen Kameras sind kaum schwer ruhig zu halten, sind daher mit elektronische Bildstabilisatoren ausgerüstet.
Das geht jedoch oft auf Kosten der Qualität. Ein Stativ oder zumindest abstützen an festen Unterlagen ist immer von Vorteil.
Für semi- und professionelle Arbeit die grösseren und weniger leichten Mini-DV-Kameras besser geeignet.
Für hochwertige Qualität sollte man sich eine 3-Chip-Kamera anschaffen.
Die Daten werden über FireWire (oft bezeichnet als IEEE 1394 oder i.Link) auf den PC übertragen (DV-out). Ist DV-in vorhanden
können Daten zurück auf das Band aufgezeichnet werden.
Optische Qualität
Von der optischen Qualität her sind die Mini-DV-Aufnahmen kaum von professionellen DV-Kameras zu unterscheiden.
Man kann damit hochwertige Videofilme produzieren, kaum jemand wird einen Unterschied sehen!
Das Argument der höheren Stabilität einer Profikamera kann man vernachlässigen.
Profi DV-Systeme (DVCPRO und DVCAM) unterscheiden sich einmal durch die Kassettengrösse.
Die DV-Kassetten sind doppelt so gross und viermal so teuer. Die Kameras verwenden meist höher
auflösende Bildsensoren (=Chips, 810000 Pixel). Den Ton kann man zwischen 2 und 4 Kanälen wählen.
Die Qualität ist bei 2 Kanälen (mit 48 kHz, 16 Bit) besser als bei 4 Kanälen (mit 32kHz,12 Bit).
Profi-Kameras sind deutlich schwerer als Mini-DV-Kameras und verfügen unter anderem über
diverse stabile Ein- und Ausgänge wie F-BAS, Y/C und Digital.
Bei DV ist die Spurbreite der Aufzeichnung 10µm. Es können etwa 60-80 Min. aufgezeichnet werden.
Beim DVCAM-System beträgt die Spurbreite 15µm, bei DVCPRO und DVCPRO-50 sogar 18ym und
können je nach System nur 33-45 Minuten aufzeichnen.
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