Die Festplatte des PCs ist kein Ort, um Wichtige Daten zu lagern
Die Festplatte des PCs ist kein Ort, um Wichtige Daten zu lagern
Da können sie leicht gelöscht oder beschädigt werden, sei es durch Viren, Bedienungsfehler,
Systemprobleme oder defekte Festplatte. Ohne Sicherung sind dann alle Ihre Arbeiten verloren!!! (Diplomarbeit, Fotos, Dokumente usw.)
Externes Abspeichern ist also sehr wichtig: Im Trend liegen CDs, DVDs und Speicherstifte.
Die Vorteile von CDs und DVDs: Das übertragen der Daten geschiet optisch, daher verschleissfrei. Sie sind unempfindlich gegen
magnetische Felder und Stösse und sind klein, (praktisch für den Briefversand).
Wichtige Daten sollten in weit verbreiteten Formaten gesichert werden. zB. Textdokumente als Dateityp RTF oder DOC Bilder als JPG oder TIF
Zeichnungen und gestaltete Seiten als PDF. Nach einigen Jahren sollte man die Daten auf einen in dieser Zeit aktuellen Datenträger kopieren.
Eine CD fasst mindestens 650 Megabytes (MB) an Daten (entspricht 74 Minuten Musik). CDs können auch von DVD-Geräten gelesen werden,
Eine DVD unterscheidet sich äusserlich nicht von einer CD, doch sie bietet Platz für den Inhalt von sieben CDs.
DVDs können nicht in reinen CD-Laufwerken gelesen werden. DVDs gibt es in drei konkurrierenden Standards.
Das sind DVD-R / DVD-RW, DVD+R / DVD+RW und DVD-RAM.
Die meisten DVD-Geräte können jedoch verschiedene Standarts lesen.
CD-DVD-Brenner:
Schnelle Laufwerke schreiben mit Faktor 52, das heisst, eine Musik-CD ist theoretisch in einem 52stel der Spielzeit gebrannt.
Angaben wie 52x/24x/52x besagen, dass sie CD-R mit 52fachem Tempo brennen, CD-RWs mit 24facher Geschwindigkeit beschreiben und CDs
mit maximal 52fachem Tempo lesen können. Praktisch sind Kombilaufwerke die CDs und DVDs lesen und schreiben (brennen) können.
Speicherstifte für kleine Datenmengen:
Praktisch für zwischendurch, wie das Back-up oder den Transport eignen sich besonders die kleinen Speicherstifte mit dem Aussehen eines Schlüsselanhängers,
die es mit Kapazitäten bis mehrere GB gibt. Sie werden an einer USB-Schnittstelle angesteckt und erscheinen auf dem Bildschirm des PCs
als Wechsellaufwerk.
Der Unterschied bei den DVD CD's zwischen +R / -R /+RW / -RW ?:
DVD-R haben einen Kopierschutzring, der vom Hersteller auf jeden Rohling einzeln gebrannt wird, was Zeit und Geld kostet.
Dieser Ring sitzt an der Stelle, an der sich bei Film-DVDs der CSS-Code befindet und verhindert, dass man direkte 1:1-Kopien von Film-DVDs
oder kopiergeschützter Software erstellen kann. Der Unterschied zwischen DVD+ und -R ist für den Verbraucher uninteressant, denn beide Formate
können für jegliche Art von DVDs eingesetzt werden. Es gilt bei Video-DVDs lediglich zu beachten, welches Format der eigene Stand Alone Player abspielen kann.
In der Regel sollte man für Video-DVDs auf das Plusformat setzen, weil die Rohlinge einfacher aufgebaut sind, als die Minus-Kollegen,
weshalb sie auch einfacher in hoher Qualität herzustellen sind.
Beschreibbare DVD-Formate:
Auf dem Markt der beschreibbaren und wiederbeschreibbaren DVD-Medien gibt es im Moment fünf Standarts: DVD-R und DVD-RW und DVD+R und DVD+RW
Der fünfte, DVD-RAM, spielt keine besondere Rolle. Diese Rohling lassen sich aber bis zu 100.000 mal überschreiben. Sie eignen sich deshalb hervorragend
als Backupmedium. Die DVD-Formate der Plus-Minus-Fraktion sind technisch nicht unähnlich. DVD-R und +R, DVD-RW und +RW, sogar DVD-RAM
setzen in weiten Teilen auf die gleiche Technik. Alle DVD-Rohlinge arbeiten mit ähnlichen Farbstoffen und kommen sogar aus den selben Produktionsmaschinen.
Der wesentliche Unterschied liegt in den Pressformen für die Spiralen denen der Laser beim Lesen und Schreiben folgt.
Die Pressform bestimmt deshalb auch die Kapazität eines DVD-Rohlings. Einzig allein die DVD-RAM funktioniert anders. Die DVD-RAM hat jedoch den Nachteil,
dass es nur wenige DVD-ROM-Laufwerke lesen können.
DVD-R ähnelt deutlich einer DVD-ROM. Sie dürfte deshalb am wenigsten Probleme in einem DVD-Player machen.
Auslöser für die Entwicklung der Plus-Formate (+R, +RW) waren die Lizenzkosten, die an das DVD-Forum für -R und -RW gezahlt werden müssen.
Weiterhin ist es mit -R und -RW nicht möglich eine DVD-Video zu kopieren. Mit DVD+R und DVD+RW geht das hingegen schon.
Es kommt eher selten vor, das eine selbstgebrannte DVD nicht erkannt wird.
Ältere DVD-Player lassen sich durch ein Firmware-Update häufig auf eine bessere Medien-Erkennung hochrüsten.
Kopierschutz:
DVD-R-Rohlinge gibt es in zwei Varianten. Der DVD-R (G), der Consumer-Variante, bei der der Kopierschutzring schon bei der Herstellung voll geschrieben ist und
das direkte 1:1-kopieren von Video-DVDs oder kopiergeschützter Software verhindert. Bei der DVD-R (A), der Authoring-Variante fehlt dieser Ring.
Die DVD-R-Brenner unterscheiden sich ebenso wie die Rohlinge. Consumer-Geräte können keine Authoring-Rohlinge beschreiben.
Bei den DVD+R-Rohlingen gibt es diese Beschränkung nicht . Dort steht der Kopierschutz in der Firmware des Brenners, der sich zumindest theoretisch knacken lässt.
Recordable CSS / DVD-R for CSS Managed Recording
Das DVD-Forum hat Ende Januar 2007 die Spezifikation 1.0 für "DVD-R for CSS Managed Recording" verabschiedet.
Mit dieser Spezifikation ist es möglich, legal aus dem Internet geladene DVD-Filme mit dem Verschlüsselungsstandard CSS auf eine DVD zu brennen.
Film-Downloads, die legal auf DVD gebrannt werden dürfen, sind mit dem "DVD Download"-Logo versehen.
DVDs, die mit CSS erzeugt wurden, können auf jedem DVD-Player abgespielt werden. Für diese Spezifikation,
die auch kurz mit "Recordable CSS" bezeichnet wird, wird ein neuer Brenner und Spezial-Rohlinge benötigt.
Für den Endverbraucher ist das absolut ungeeignet. Recordable CSS ist deshalb für den professionellen Bereich gedacht.
Beispielsweise sollen Videotheken DVDs von Filmen erstellen können, die für die Massenproduktion uninteressant sind.
Phase-Change-Verfahren
Die wiederbeschreibbaren DVD-Formate verwenden das Phase-Change-Verfahren um die Aufzeichnungsschicht im Rohling zu verändern.
Die Aufzeichnungsschicht ist zwischen zwei dielektrischen Schichten in das transparente Substrat aus Polycarbonat eingebettet.
Die beiden dielektrischen Schichten bestehen aus Zinksulfied und Siliziumdioxid (ZnS-SiO2). Dahinter befindet sich eine reflektierende metallische Schicht.
Es handelt sich um eine Metalllegierung bestehend aus einem Gemisch von Germanium, Antimon und Tellurium (Ge-Sb-Te) oder Indium,
Silber, Antimon und Tellurium (In-Ag-Sb-Te).
CLV - Constant Linear Velocity
Bei CLV dreht der Laufwerksmotor das Medium mit wechselnder Geschwindigkeit. In den inneren Bereichen schneller und in den äusseren
Bereichen langsamer. Auf diese Weise wird die Scheibe in allen Bereichen mit der gleichen Datendichte beschrieben.
Die Speicherkapazität der Scheibe wird optimal ausgenutzt. Auch beim Lesen bleibt der Datenstrom gleichbleibend.
Allerdings sind die Zugriffszeiten unterschiedlich, wenn der Laser die Sektoren häufig wechseln muss.
Damit die anderen Bereiche der Scheibe angesprochen werden können, muss der Motor abgebremst oder beschleunigt werden.
Die meisten DVD-ROM- und auch CD-ROM-Laufwerke arbeiten im CLV-Modus.
CAV - Constant Angular Velocity
Bei CAV dreht der Laufwerksmotor das Medium mit gleichbleibender Geschwindigkeit. Dabei wird das Medium in den inneren Bereichen
mit einer höheren Datendichte beschrieben als in den äusseren Bereichen. Letztendlich passen dadurch weniger Daten auf das Medium.
Mit CAV beschriebene Medien eignen sich besonders zur Speicherung von Computer-Dateien, die in beliebiger Reihenfolge angesprochen werden müssen.
DVD Test (2008)
Der Testsieger beim Format +R wurde der DVD-Rohling von Sony (Sony DVD+R 1x-16x) mit dem Gesamturteil “Befriedigend” (2,79).
Positiv hier: geringe Fehlerhäufigkeit beim Schreiben und hohe Robustheit. Preis-Leistungssieger in dieser Formatkategorie wurden der bei
Aldi vetriebene DVD-Rohling von Tevion (Tevion DVD+R 16x, Daxon Technology) und der DVD-Rohling Platinum/Bestmedia DVD+R 16x).
Den Testsieg beim Format -R sicherte sich der DVD-Rohling von Memorex (Memorex DVD-R up to 16x) mit dem Gesamturteil “Befriedigend” (2,89).
Er überzeugte durch wenig Fehler beim Schreiben und seine robuste Beschaffenheit. Als Preis-Leistungssieger wurden der DVD-Rohling von Megabit/Edeka und
der DVD-Rohling von Bestmedia (Platinum/Bestmedia DVD-R 16x) auf Platz 8 ermittlet.
Testsieger beim Format +R DL wurde der DVD-Rohling von Verbatim (Verbatim DVD+R DL 8x), doch auch hier gab es nur ein “Befriedigend” (2,75).
Den Testern gefiel besonders die gute Speicherqualität. Wiederum gibt es auch bei diesem Format zwei Preis-Leistungssieger:
auf Platz 3 der DVD-Rohling Maxell DVD+R Double Layer 2,4x und auf Platz 8 der DVD-Rohling Platinum/Bestmedia DVD +R Double Layer 8x.
Bei den DVD-Rohlingen des Formats -R DL traten lediglich zwei Scheiben gegeneinander an - Testsieger und Preis-Leistungssieger in einem wurde
der DVD-Rohling Verbatim DVD-R DL 8x mit dem Gesamturteil “Befriedigend” (3,13). Beste Speicherqualität gab auch hier den Ausschlag.
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