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Das Videoprojekt vorbereiten

  • Hatt man sich bereits vor der Filmaufnahme Gedanken gemacht wie das fertige Vidoe aussehen sollte, kann man sich die Schneidearbeit erleichtern. Wenn die Aunahmen nach einem Storyboard (Drehbuch) gemacht werden, weiss man worauf zu achten ist, und Wichtiges wird nicht vergessen. Wegweiser, Plakate, Prospektmaterial, Beschriftungen usw. können etliche Untertitel, Hinweistext oder Erklärungen sparen.
  • Haben Sie die Aufnahmen abgeschlossen, stellen Sie am besten alles was Sie im Video einbauen wollen in einem Verzeichnis zusammen. Das sind zum Beispiel Fotos, Musik, Gräusche, Bilder, Videosequenzen, Vorspann usw. Dazu kommen beim schneiden die Projektdatei, die Titel und Vorschaudateien.
  • Praktisch ist es, wenn auf dem PC mehrere Partitionen eingerichtet sind. Eine für das Video das Sie von der Kamera auf den PC übertragen und eine für das fertige Video das Sie anschliessend anschauen, brennen oder zurückspielen wollen. Haben Sie eine Partition wirklich leer können Sie diese Formatieren damit Sie eine wirklich defragmentierte Platte haben.
  • Die Festplattenperformance leidet unter fragmentierten Files, d.h. Files, die in mehreren Teilen auf der Festplatte sind. Defragmentierung kann die Leistung erheblich steigern. Wichtig ist es das die Platten im UDMA-Modus laufen (normalerweise der Fall). Beim Formatieren unter Windows 2000/XP oder neuer, unbedingt als Filesystem NTFS benutzen.
  • Haben Sie das Video auf den PC übertragen, dann schauen Sie sich den ganzen Film mal in Ruhe durch. machen Sie sich Notizen (Regiebuch). Interessantes am Anfang, Spannendes am Schluss. Es kann spannend sein 15 Min. zu Angeln, doch kein Mensch will 15 Min. Video schauen wo jemand am Ufer sitzt und Angelt.
  • Sequenzen: Bei Standbildern genügt eine länge von ca 3-5 Sec. Überblendungen und Effekte solten noch kürzer sein. Raus sollten Blitzlichtbilder, Wackler und Verschwommenes. Für ein schrilles VideoClip sind Effekte in schneller Folge absolut richtig, in einem Dokumentarfilm oder Feriensouvenir sollten wirken Effekte eher störend.
  • Das Storyboard war der Leitfaden für die Dreharbeiten. Wenn Sie die Aufnahmen am TV-Bildschirm oder im Schnittprogramm sichten, empfiehlt es sich, Notizen eine (Shotlist) zu machen. In der Shotlist sind die realen Sequenzen notiert mit dem so genannten Timecode, der parallel zum Video mitläuft und meistens mit TC bezeichnet wird. Wenn Sie sich das angewöhnen, sind Sequenzen auf den Kassetten und im Schnittprogramm leicht zu finden.
  • Wichtig ist, dass die Kassetten gut beschriftet sind, um sie später der entsprechenden Shotlist zuzuordnen.
    Die aufgenommenen Sequenzen gemäss Storyboard können mit der Shotlist verglichen werden. Sicher stimmen einige Teile nicht mehr überein. zB. weil Sie bestimmte Szenen nicht drehen konnten, plötzlich eine neue Idee hatten oder ein Interview anders gelaufen ist, als geplant. Das ist die Regel bei einem Videoprojekt.
    Übertragen Sie die Timecodes der vorhandenen Sequenzen von der Shotlist auf das Storyboard. Damit wird eine Suche enorm einfach. Als nächstes sollte das Storyboard nochmal überarbeitet werden. Die neue Reihenfolge festlegen, Übergänge aktualisieren und Textverknüpfungen festlegen. So wird der Film weiterentwickelt und wird oft sogar besser, als die ursprüngliche Planung.
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